LeNA

HERZLICHE EINLADUNG ZUR

IKÖ-Promotoren-Ausbildung 2018

im Rahmen des Projekts Lebendige Nachbarschaften (LeNa) der Lan­des­frei­wil­li­gen­agentur Berlin e. V. in Kooperation mit moveGLOBAL e.V.

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Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich!
Die Ausbildung ist ausgebucht.

Möchten Sie von uns zukünftig auf dem Laufenden gehalten werden, rechtzeitig vom Termin der IKÖ-Promotoren-Ausbildung 2019 erfahren? Dann abonnieren Sie bitte, falls Sie es noch nicht getan haben, hier die News­letter der Lan­des­frei­wil­li­gen­agen­tur Berlin. Wir informieren darin un­re­gel­mäßig aber kontinuierlich über die ge­sam­te Arbeit der Lan­des­frei­wil­li­gen­agen­tur und aus ihren Netz­wer­ken.


 
 

Beschreibung

Deutschland ist faktisch ein Einwanderungsland und geprägt von kultureller Vielfalt von Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt. Diese Vielfalt be­deu­tet einerseits eine große Bereicherung für die Gesellschaft, bringt aber an­derer­seits auch viele Her­aus­for­derungen mit sich. Das friedliche und lebendige Mit­ein­an­der im Stadtteil hängt von der Teilhabe aller Menschen ab. Dafür muss sich die Mehrheitsgesellschaft öffnen und auf die veränderten Anforderungen einer Ein­wan­derungs­ge­sell­schaft reagieren. Es braucht eine gut etablierte Will­kom­mens­kul­tur für neu Zugewanderte und eine An­er­ken­nungs­kul­tur für die hier lebenden Menschen mit Migrationsgeschichte.

Das ist eine zentrale Aufgabe der Interkulturellen Öffnung (IKÖ). Sie hat zum Ziel, Zu­gangs­bar­rieren in öffentlichen Organisationen abzubauen, gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be­chan­cen in der Gesellschaft für alle Menschen zu schaffen und An­er­ken­nung zu er­mög­li­chen. Doch was steckt genau dahinter? Welche strukturellen und individuellen Aspekte hat die IKÖ? Wie gehen wir mit der Polarisierung der Ge­sell­schaft, Vorurteilsentwicklung und dem Alltagsrassismus um? Wie fit und in­ter­kul­tu­rell offen sind die Stadtteilzentren, Freiwilligenagenturen und andere öffentliche Einrichtungen für die zunehmende Vielfalt unserer Gesellschaft? Welche Schritte und Maßnahmen sind möglich? Wie groß ist die Kluft zwischen Wunsch und Wirk­lich­keit in Bezug auf interkulturelle Öffnung?

Die Qualifizierungsreihe dient der praxisnahen Erarbeitung bzw. Vertiefung eines ge­mein­sa­men Verständnisses von IKÖ und vermittelt interkulturelles Wissen, Me­tho­den­kom­pe­tenz und regt zu Selbstreflexionen an. Des Weiteren bietet sie die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmenden über die Rolle von Interkulturalität und ihre eigene Rolle als Promotor*in auszutauschen, ihre eigene Definition von Interkultureller Öffnung praktisch und strategisch weiter zu entwickeln, von­ein­an­der und vor allem miteinander zu lernen, von praktischen Erfahrungen anderer zu profitieren.

Die praxisbegleitende Qualifizierung besteht aus 3 Modulen (1 Modul = 2 Tage), erfolgt in einem Zeitraum von drei Monaten und wird mit einem Zertifikat ab­ge­schlos­sen.

Zielgruppe

Die Ausbildungsreihe eignet sich für Mitarbeiter*innen von Stadtteilzentren, Frei­wil­li­gen­agen­tu­ren, Quartiersmanagement, Nachbarschaftshäusern, Mi­gran­ti­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen und engagierte Ehrenamtliche, die einen Beitrag zur tat­säch­li­chen in­ter­kul­tu­rel­len Öffnung von Organisationen in unterschiedlichsten zen­tra­len Lebensbereichen und Handlungsfeldern leisten wollen und dazu fach­lich-fundierte Informationen und prak­ti­sche Impulse brauchen.

Ziele der Qualifizierungsreihe

  • Kritische Auseinandersetzung mit den bestehenden Strukturen in Bezug auf In­ter­kul­turel­le Öffnung
  • Ausbau interkultureller Fähigkeiten und praktischer Kenntnisse, die im Um­gang mit der kulturellen Vielfalt benötigt werden
  • Entwicklung umsetzbarer Schritte/Perspektiven, die nachhaltig einen Pro­zess von strukturellen Veränderungen einleiten und voranbringen können

Methoden

Die Teilnehmenden erwartet ein interaktiver und selbstreflektierender Prozess und eine abwechslungsreiche Methodenmischung aus Inputs, Einzel- und Grup­pen­ar­bei­ten, viel­fäl­ti­gen Übungen mit Praxisbeispielen und Er­fah­rungs­aus­tausch.

Themen

  • Diversität erkennen – Umgang mit Vielfalt
  • Vorurteilsbewusst arbeiten – Was heißt das?
  • Wie gehen wir miteinander um am Arbeitsplatz – in Ehrenamt – in der Mehr­heits­ge­sell­schaft?
  • Reflektion von Diskriminierungsformen – Entwicklung eigener Haltung
  • Machtkritische Auseinandersetzung mit Alltagsverhalten und Ver­ant­wor­tungs­rol­len
  • Interkulturelles Konfliktmanagement

Voraussetzungen für die Teilnahme

  • Eigene Erfahrung mit IKÖ in der Praxis
  • Interesse an einer nachhaltigen Etablierung von IKÖ
  • Ausbau der eigenen Handlungsebenen und Umsetzungsmöglichkeiten in der Organisation
  • Ein*e Vertreter*in pro Einrichtung

Kostenbeitrag

Der Beitrag zur Verpflegung beträgt 20 Euro pro Modul. Es besteht die Mög­lich­keit einer Härtefallregelung.

Trainerinnen

Elizabeth Beloe ist stellvertretende Vorsitzende im Bundesverband NeMO e.V..
In Berlin hat sie den Dachverband moveGlobal e.V. 2012 mitgegründet und war au­ßer­dem en­ga­giert in Vorständen verschiedener Organisationen wie dem Lan­des­netz­werk Afri­ka­ni­scher Vereine Berlin, Berlin Bilingual School und dem Ver­band für Interkulturelle Arbeit. 2003 absolvierte sie ihr Masterstudium in „In­ter­kul­tu­rel­ler Arbeit und Kon­flikt­ma­nage­ment“ bei der Alice Salomon Hoch­schu­le zu Berlin. Seit 2015 ist sie zudem Lehr­be­auf­trag­te für „Diversity Backgrounds“ an der Berliner Alice Salomon Hochschule.

Carola Schaaf-Derichs ist Diplom-Sozialpsychologin, Organisationsentwicklerin und Ma­nage­ment­aus­bil­der­in, Geschäftsführerin der Landesfreiwilligenagentur Berlin e.V..
In der Landesfreiwilligenagentur Berlin ist sie Initiatorin und Projektentwicklerin bun­des­weit etablierter Kampagnen (Freiwilligentage, Aktionswoche zum bür­ger­schaft­li­chen Engagement, Berliner Stiftungstag), Ausbilderin für Frei­wil­li­gen­ma­nage­ment/Eh­ren­amts­ko­or­di­na­tion, zum Kompetenzprofil für Frei­wil­li­gen­agen­tu­ren, zum Diversity-Learning in Organisationen u.a.m.. In ehrenamtlichen Funk­tio­nen ist sie Sprecherrätin im Lan­des­netz­werk Bürgerengagement Berlin, Spre­cher­in im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches En­ga­ge­ment und Mitglied im Na­tio­na­len Beirat von Start Social (McKinsey&Company). Darüber hin­aus ist sie als frei­be­ruf­li­che Unternehmens- und Organisationsberaterin selbständig tätig. 2008 wurde sie mit einer Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland aus­ge­zeich­net.

Ihre Ansprechpartner*innen für die Vorbereitung

Leyla Ibrahimova, Abdoul Yacoubou
Projektkoordination LeNa – Lebendige Nachbarschaften
Landesfreiwilligenagentur Berlin, Schumannstrasse 3, 10117 Berlin
Tel.: 030 – 847 108 797
E-Mail: ibrahimova(at)freiwillig.info

LEBENDIGE NACHBARSCHAFTEN – LeNa | Einladung IKÖ-Promotoren-Ausbildung
zuletzt aktualisiert 15.10.2018